Vorratsgesellschaft Gmbh

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existenzgruendung

Eine Vorratsgesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft, Unternehmen, Firma, die ursprünglich nicht mit der Absicht, eine wirtschaftliche Betätigung auszuüben, gegründet wurde. Die Vorratsgesellschaft soll dann später als eine „leere Hülle“ der äußeren Rechtsform, in unserem Falle eine GmbH an Dritte verkauft werden, die dann die Vorrats-Gesellschaft zur Aufnahme einer Geschäftstätigkeit egal welcher Art nutzt. Im Unterschied zur einer sogenannten Mantelgesellschaft ist die Vorratsgesellschaft noch nie einer vorherigen Geschäftstätigkeit nachgegangen. Es ist darauf zu achten, dass nicht jede x-beliebige Gesellschaft als Vorratsgesellschaft verwendet werden sollte. Bitte achten Sie darauf, dass die Gesellschaft nicht doch schon Geschäftsbetrieb hatte, für den Sie später eventuell beim Finanzamt haften müssten. Achten Sie auch darauf, wer der Verkäufer bzw. die Gesellschafter der Vorratsgesellschaft waren, denn sollte es sich um dubiose Geschäftsleute handeln, können Sie eventuell noch für deren Machenschaften später haften.

Prüfen Sie auch genau die bestehenden Gesellschaftsverträge und ändern Sie diese entsprechend ab.

Der Erwerber erspart sich in der Regel die langwierigen Eintragungsprozess der Kapitalgesellschaften und die damit verbundenen Haftungsrisiken einer GmbH in Gründung, wobie Sie diese sogenannen Haftungsrisiken nicht überschätzen sollten, denn wer sollte Sie als Gesellschafter einer neuen GmbH persönlich in Haftung nehmen können, wenn Sie nicht Hochrisikogeschäfte machen, was bei einer GmbH in Gründung kaum möglich ist. Ein weiterer Vorteil ist die mit der Neugründung gesicherte Freiheit von Altforderungen aus früherem operativen Geschäft der Gesellschaft, siehe oben. Der Käufer muss nach Erwerb der Vorratsgesellschaft lediglich beim Handelsregister offenlegen, dass es sich um eine Vorratsgesellschaft handelt, die notwendigen Angaben zu Firmensitz, Unternehmensgegenstand, Mitgliedern der Organe etc. machen und die Versicherung der Geschäftsführer beilegen, dass sich das Stammkapital in ihrer freien Verfügung befindet.

Als Stichtag gilt der Tag dieser Anmeldung und Offenlegung und nicht die finale Eintragung. In der Regel sind Vorratsgesellschaften also binnen eines Tages einsatzbereit, dabei bleibt die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt. Dies gilt nicht unbeding gegenüber den Steuerbehörden.

Neben deutschen Gesellschaften werden häufig auch Vorratsgesellschaften ausländischen Rechts, insbesondere britische Limited angeboten. In Steueroasen ansässige Vorratsgesellschaften werden zudem genutzt, um bei der Unternehmensfinanzierung sich der am Betriebssitz geltenden Steuergesetze zu entziehen. Was Sie in der Regel vergessen können. Denn die Finanzämter verfolgen Sie in Deutschland im Inland persönlich, da können Sie über Ihre Gesellschaft im Ausland behaupten was Sie wollen. Bis es Ihnen in einem Finanzgerichtsprozess oder einem Strafprozess endlich gelingt, die Rechtmäßigkeit Ihres Handelns zu erstreiten vergehen Jahre und Ihr Rechtsanwalt hat bis dahin schon all Ihr Geld. Also lassen Sie das.

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